Fünf Corona-Mythen, die Sie nicht
glauben sollten

Mehrere blaue OP-Masken

Immer wieder hören wir Falschnachrichten und Verschwörungsmythen zum Corona-Virus – auch bei uns in der Offizin. Das kann zu einem sorglosen Umgang mit dem Virus führen und im schlimmsten Fall Menschenleben gefährden. Deshalb haben wir Ihnen die fünf häufigsten Mythen zusammengestellt und sagen, was wirklich dahintersteckt:

Mythos 1:
Das Corona-Virus ist genauso gefährlich wie die Grippe

Beide Erkrankungen haben durchaus ähnliche Symptome. ABER: Das Corona-Virus hat eine längere Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und ersten Symptomen). Dadurch verbreitet es sich schneller und unbemerkter als die Grippeviren. Zudem gibt es aktuell weder einen Impfstoff noch wirksame Medikamente. Beides haben wir jedoch für die Grippe.

Hinzu kommt: Es fehlt eine Grundimmunität, die wir bei der Grippe in der Bevölkerung haben. Und: Die Anzahl der schweren Verläufe ist vor allem bei Menschen mit Vorerkrankungen und zunehmendem Alter deutlich höher als bei einer Grippe.

Mythos 2:
Alltagsmasken bringen ja eh nichts

Eins vorweg: Das Tragen einer Alltagsmaske schließt nicht aus, dass Sie an Covid-19 erkranken können. Aber die Maske trägt dazu bei, dass Sie sich und Ihre Mitmenschen vor einer Erkrankung schützen. Verschiedene Studien konnten dies bereits eindeutig belegen.

Mythos 3:
Corona wird nicht bei jedem Klima übertragen

Der Covid-19-Virus kann in allen Gebieten übertragen werden, dabei spielt das Klima keine Rolle. Weder warmes noch kaltes Klima verhindert eine Übertragung.

Mythos 4:
Es wird mehr getestet – darum steigen die Zahlen

Ja, die Anzahl der Tests und auch die gewählte Teststrategie haben einen Einfluss auf die Zahl der gemeldeten Infektionen. Das lässt jedoch die aktuelle Situation absolut nicht besser aussehen. Denn bei der gleichen Anzahl durchgeführter Tests seit Anfang Juli 2020 (ca. 1 Million pro Tag) ist die Zahl der Infizierten unaufhaltsam gestiegen: von unter 500 positiv getesteten Patienten pro Tag auf über 10.000.

Mythos 5:
Das Tragen eines Mundschutzes schadet der Gesundheit

Das stimmt nicht. Das Gerücht, dass bereits Kinder durch das Tragen eines Mundschutzes gestorben seien, wurde mittlerweile klar widerlegt. Die Masken sind ausreichend luftdurchlässig.